Finn schläft durch!!!

Ja, da habe ich das Highlight schlechthin doch glatt vergessen! Viele Monate, nein, JAHRE (!) habe ich darauf gewartet dies verkünden zu dürfen! Pünktlich zu seinem zweiten Geburtstag schläft mein Krümelchen durch! Von 2-3 Fläschchen in der Nacht auf 0! Leute, ich fühle mich so dermaßen besser und ausgeruht. Unvorstellbar, was das ausmacht.

Bitte fragt nicht, was ich gemacht habe… ich war nur geduldig. Nein, ich habe ihn nie schreien lassen, wenn er ein Fläschchen wollte oder habe es ignoriert oder oder oder. Ich habe es abgewartet, ihm gegeben, was er gebraucht hat, bis er sich von alleine dazu entschieden hat, dass er ab jetzt auch lieber durchschlafen möchte. Alle Kinder sind unterschiedlich. Meins war eben eines, dass lange nachts noch etwas trinken wollte.

Seit zwei Wochen ist es auch regelmäßig so, dass er auch den Mittagsschlaf weg lässt. Also sind die Tage entweder so:

Aufstehen um 9 Uhr, schlafen gehen um 17.30 Uhr

oder

Aufstehen um 6.45 Uhr, Mittagsschlaf 14-17:30 Uhr und schlafen gehen dann gegen Mitternacht.

Zugegeben, die erste Variante ist mir die Liebste, aber von einem Rhythmus sind wir noch weit entfernt 😉 macht nix, Mama ist ja hart im nehmen 😛

Wann haben eure Kinder durchgeschlafen?

Was gibt es Neues bei uns?

Wenn man so eine lange Zeit nichts mehr voneinander gehört hat, ist es schwierig alles auf einmal aufzuholen. Es ist familiär, emotional und wirtschaftlich einiges passiert. Schicksalsschläge, aber auch Schönes… Wo soll man da anfangen?

Zunächst habe ich ja glücklicherweise Elternzeit bis Ende des Jahres 2020 beantragen können. Nein, ich bereue es kein bisschen, denn ich liebe es Mutter, Hausfrau und Familienmanagerin zu sein 😉 Jeden Tag mit dem zu verbringen, was ich am liebsten tue, ist einfach unbezahlbar und jeden persönlichen Verzicht wert! Wir haben uns natürlich vorher besprochen und waren uns einig: Wir verzichten auf Urlaube, teure und unnötige Anschaffungen, wenn ich dafür die Möglichkeit habe das Beste aus der Zeit für uns zu machen!

Wer uns schon länger verfolgt weiß, dass ich eigentlich jahrelang davon ausgegangen bin, dass ich nie eine eigene Familie gründen könnte, weil die Möglichkeit auf eine natürliche Schwangerschaft doch sehr gering war. Doch das Glück hat zugeschlagen und wir wurden mit dem schönsten Geschenk jemals überrascht: Unserem kleinen Finn!

Vielleicht bin ich auch gerade deshalb so gerne bei ihm und zu hause. Es ist und bleibt für mich auch zwei Jahre nach seiner Geburt ein großes Geschenk und ich muss und will jede Minute davon erleben und auskosten 🙂 Auch wenn es mich manchmal den letzten Nerv kostet, haha!

Nunja, Mutter und Hausfrau sein bedeutet ja nicht völlige Selbstaufgabe. Ich versuche die Zeit zu nutzen mich persönlich weiterzuentwickeln. Dazu gehört unter anderem dieser Blog, auch auf Facebook bin ich sehr aktiv mit meiner Seite und einigen Gruppen und versuche mich auch in die Praxis von Micha so gut es geht einzubringen. Alles in Allem gebe ich mein Bestes einfach glücklich zu sein 🙂

Habt ihr eure Elternzeit auch für euch genutzt?

Es tut mir leid…

Finni entspannt auf dem Sofa

Es tut mir leid, dass wir so lange nicht da waren. Der Server hat ständig so große Probleme gemacht. Die Seite war ständig offline, kaputt oder gelöscht. Es war zum verrückt werden! Aber Micha hat es gefixt und nun sind wir hoffentlich dauerhaft wieder da 🙂

Finni entspannt auf dem Sofa

Die Zeit rennt…

Nun ist unser Finn schon 2 Jahre alt! Unglaublich wie schnell die Zeit verging und was in diesen zwei Jahren alles passiert ist. Kinder entwickeln sich so unglaublich schnell. Man wartet gefühlt ewig auf das erste Wort und auf einmal lernen sie jeden Tag ein Neues dazu. Richtig süß, wie er schon mit uns kommunizieren kann. Seine Lieblingswörter sind: Mama, Dada, Nonna (seine Oma), Tee, nass, hallo, ja, nein, Müsli, baden, Apfel, Gurke, Beeren, leer/mehr! (oft im gleichen Atemzug, haha!), und noch viele mehr!

Ich finde es wirklich toll, dass er jetzt sagen kann, was er möchte, was ihm fehlt und wie man ihm helfen kann. Er macht mir alles nach und redet auch alles nach. Lustig, was ich unbewusst so von mir geben 😀 z.B. sagt er immer: “Ähm, ja!” 😀

Kinderkrippenplatz haben wir immernoch keine Zusage erhalten. Schade, aber wir haben eine gute Alternative gefunden. Unser Fitnessstudion in unserem Ort hat drei mal die Woche eine Kinderbetreuung für 2,5 Stunden Vormittags, während man trainiert! Win-Win-Situation 😀 Ich gehe schön trainieren und klein Finni spielt mit anderen Kindern. Die Eingewöhnungsphase hat recht lange gedauert, weil er ja praktisch nur Micha und mich kennt, was Betreuung angeht. Aber auch das haben wir geschafft und nun dürften wir ihn ohne Tränchen dort lassen und er spielt direkt los 🙂 Ich freue mich sehr für uns alle! Micha und ich haben unsere Paarzeit mit unserem liebsten Hobby, ich komme raus und kann endlich wieder richtigen Kraftsport machen. Tut meinen Nerven und meinen dauernd verspannten Muskeln richtig gut! 🙂

Zum Schluss bekommt ihr noch ein Bild von Finnis süßen Lockenkopf 🙂

Nach dem baden hat er immer so niedliche Locken!

Wir sind zurück!!!

Bitte entschuldigt, es gab Serverprobleme und es hat ewig gedauert die in den griff zu bekommen. Micha sein dank konnten wir die Seite retten und die Inhalte sind nicht verloren gegangen! Uff!

Es wird in der kommenden Zeit wieder Beiträge geben, denn es gibt einiges zu erzählen 🙂

Schönen Sonntagmorgen ihr Lieben!

Schönen Sonntagmorgen ihr Lieben! 🙂

Meine beiden Rotznäschen liegen noch im Bett und ich bin heute mit Kratzen im Hals aufgewacht… suuuuper… Egal, ich nutze die Gunst der Stunde, habe mich in Ruhe(!) fertig gemacht, Wäsche gewaschen, Müll runtergebracht und der glutenfreie Brötchenteig ruht schon im Ofen zum gehen. Jetzt sitze ich mit meinem Milchkaffee und einer Tonne Milchschaum obendrauf in meinem Büro und schreibe euch 🙂 Hey, ich versuche aus allem das Beste zu machen, soll es halt kratzen 😀

Seit Finn in die Spielgruppe geht, hat er ständig Schnupfen. Aber war ja abzusehen. Ein Kind ist immer krank und das steckt dann direkt Finn an, und damit uns. Die meisten von euch kennen das sicherlich. Solange es bei einem Infekt bleibt, ist mir das auch egal… Hauptsache die Löwenmama kämpft sich durch, bewaffnet mit AloeVera Taschentüchern 😀 Dieses Naseputzen ist der Horror…. der größere Horror aber das Nasentropfen geben. Wie macht ihr das ohne, dass euer Kind ausflippt? BITTE schreibt in die Kommentare, biiiiitteeeee!

Wie startet ihr eigentlich in den Tag? Macht ihr euch am Abend vorher schon eine To-Do-Liste? Oder am Morgen? Oder auch gar nicht und habt alles im Kopf? Klar, die meisten Erledigungen sind ja Routine… Wäsche, kochen, aufräumen, Staub saugen usw. machen wir alle ja sowieso mehrmals täglich *g*.

So, genug Fragen gestellt, es ist schon fast 10 Uhr, die Mäusebande schläft immernoch und ich versuche bei diesen seltenen Gelegenheiten so viel und so schnell wie möglich für mich zu tun… mit was soll ich anfangen? Nägel lackieren? Pediküre? Nein! Augenbrauen zupfen? Haaaaach, sogar Freizeit artet in Stress aus 😀

Nehmt nicht alles so ernst bitte, ich beschwere mich nicht wirklich 🙂 Ich wünsche euch mit euren Lieben einen wunderschönen Sonntag!

Wir lesen uns!

Blöder Husten

Heute Nacht war mal wieder für die Katz´. Finn hat seit er vor 4 Wochen krank war immernoch nachts Hustenanfälle. Er schläft auch teilweise sehr sehr unruhig… eventuell wieder ein Schub? Man weiß es nicht genau… trotzdem ist er sehr früh wach und ausgeschlafen. Ach, was gäbe ich darum seine Energie zu haben 😀

(Wie ist es bei euren Kindern? Haben die auch so lange mit dem Husten zu tun? Was gebt ihr, damit es besser wird? Ihr könnt gerne ein Kommentar hinterlassen! Dazu nur auf die Überschrift des Beitrages klicken und kommentieren).

Naja, aufstehen, Gesicht malen, Kaffee tanken und ab nach draußen solange die Sonne scheint!!!

Die Tage an denen es schön draußen ist, sind rar geworden. Bei Regen bleiben wir so gut wie drinnen, deswegen zieht es uns umso mehr nach draußen, sobald die Sonne sich blicken lässt 🙂

Finn ist wie ein kleines Wiesel herumgewuselt und Papa hinterher. Ich musste ja beim Wagen bleiben, haha! Familienzeit zu dritt kommt gerade einfach viel zu kurz. Ich habe 24/7 meinen kleinen Fratz, dafür hat Papa sehr viel beruflich um die Ohren. Dafür ist es aber umso schöner, wenn er dabei sein kann 🙂

Mittagsschlaf und zu Bett gehen

Leute, ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber Finn liebt es mittags 3 Stunden zu schlafen und dann Abends erst gegen 23-0 Uhr ins Bett zu gehen. Seit er nur noch seinen Mittagsschlaf macht ist das bei ihm so gewesen. D.h. er wacht gg 8 Uhr auf, ist ab dann wach bis 12:30, schläft dann bis 16:30 Uhr und powert dann bis Mitternacht volle Lotte. Nicht, dass er ein bisschen spielt, sondern er tobt richtig, voller Power! Vor zwei Monaten war es noch so, dass er erst ab 16:30 Uhr geschlafen hat und dann ab 19 Uhr wieder wach war… also geht es schon mal ein bisschen in die richtige Richtung. Trotzdem ist es brutal anstrengend, weil man keinen “Feierabend” hat, sondern nur am beschäftigen ist bis in die Nacht.

Von ins Bett bringen und schreien lassen halte ich generell rein gar nichts. Das mal so am Rande erwähnt.

Ich habe schon viel ausprobiert:

  • Abends mehr zur Ruhe kommen, weniger Licht
  • Eine Geschichte vorlesen
  • Zähne putzen, Schlafanzug anziehen
  • kleine Rituale, damit er merkt, dass es Richtung Bettchen geht

Keine Chance, wenn ich denke er ist langsam ruhiger geworden, dann steht er auf und es geht wieder von vorne los. Als ob er die 30 Minuten genutzt hat um seinen Akku aufzuladen 😀

Ja, es ist evtl. meckern auf hohem Niveau, aber es ist einfach schwierig mit den normalen Aufgaben noch hinterher zu kommen, wenn man selbst Abends völlig fertig ins Bett fällt. Da er ja nachts noch seine 1-2 Fläschchen trinkt, sind die Nächte auch nicht erholsam genug, dass ich meinen Wecker auf 6 Uhr stellen könnte. Das überlebe ich nicht 😀

Kleines Raubtier… “Der beißt nicht, der will nur spielen!”

Junge, junge… ich glaube ich habe ein Raubtier zur Welt gebracht. Gerade bekommt Mami die ganze Kraft seiner brandneuen Beisserchen zu spüren, wenn er aufgedreht ist und spielt.

Ja, bin mir hundertprozentig sicher, dass er mir nicht weh tun will. Aber es tut weh! Und zwar tierisch. Ich bin übersäht mit blauen Flecken…

Ich habe schon versucht (was heißt versucht, ich habe tatsächlich geweint, weil es schon schmerzhaft ist) zu weinen, er kommt dann auch schnell, macht eiei und gibt mir einen Kuss, aber dann kommt wieder so ein Moment, wo er wohl von seinen Gefühlen so überwältigt ist beim spielen, dass er sich damit irgendwie ausdrücken will. Auch habe ich ihn dann einfach kommentarlos abgesetzt und bin erstmal weggegangen (also einfach raus aus der Situation und habe z.B. aufgeräumt in seiner Nähe), damit er merkt, oh, gerade ist etwas passiert, und jetzt hört sie auf zu spielen.

Aber es ist wohl eine Phase… und da müssen wir durch. Ich werde nicht schreien, zurückbeißen oder so etwas. Er beißt nur mich, und keine anderen, sonst würde ich in der Situation direkt einschreiten und schimpfen. Er ist einfach zu klein, als dass man etwas sinnvoll erklären kann. Er muss verstehen, dass es weh tut und man dann traurig ist.

Ich denke es ist so eine Zwischenphase, in der er einfach nicht versteht, was in ihm vorgeht, er voller Übermut ist und dann einfach Dinge tut, die er sonst in einer normalen Situation nie machen würde…

Wie seht ihr das?

… ohne Titel…

Ich bins nochmal… Mitternacht und ich sitze mit roten, verheulten Augen hier…

Ja, eigentlich ist alles gut… ja, eigentlich muss man als Mutter stark sein, für alle und für sich selbst… immer… zu jeder Zeit…

Das sind wir auch! Aber manchmal eben nicht. Da sind wir erschöpft, müde, zornig, fühlen uns wie Versager, weil die Wäsche sich stapelt, die Fenster schmutzig sind, das Geschirr immernoch nicht abgewaschen ist, der Tisch noch nicht abgedeckt, der Boden noch nicht gewischt… ach, ich könnte unendlich weitermachen…

In diesen Momenten stehen wir vor einem riesigen Berg, der noch erledigt werden muss. Den wir erledigen wollen, nein, müssen, damit wir uns wohl fühlen. Das Gefühl haben, dass wir eine gute Mutter sind, die alles einfach schafft und das mit einem Lächeln im Gesicht.

Das halten wir durch. Tage, Wochen, vielleicht auch Monate. Aber dann kommt dieser eine Moment: Wir sind auf einmal unendlich müde, unser Kind möchte nicht schlafen, der Hund hört nicht auf zu bellen, und egal wo wir hinsehen ist Chaos. Und auf einmal kann man nicht mehr stark sein. Es ist zu viel…

Und wisst ihr was? IHR SEID NICHT ALLEINE! 

Ihr seid keine Versager! Ihr seid keine Schwächlinge oder schlechte Mütter! Ihr seid Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben, ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, damit es allen gut geht. Ohne zu jammern alle umsorgen, die krank sind, obwohl sie selbst genauso krank sind. Wir lassen uns nichts anmerken…

Am Ende zählt nicht das Bild, dass wir nach außen hin abgeben… das perfekte zu hause, alles ordentlich und sauber, geordnet und strukturiert.

Am Ende zählt, dass wir jeden Tag unsere Kinder in den Arm nehmen, sie uns sagen wie sehr sie uns lieb haben, uns umarmen und küssen, uns zum spielen auffordern und uns alles zeigen wollen, was sie sehen, weil es sie begeistert und glücklich macht.

Wir sind ihre kleine Welt, alles was sie brauchen und lieben sind WIR!

Diesen Blick sollten wir auch wieder haben. Alles unwichtige ausblenden und das eigentlich Wichtige erkennen.

Egal wer du bist, egal wo du herkommst, ich verstehe dich! Fühle dich umarmt und gedrückt! Du bist nicht alleine! Du bist genug! 

DU WIRST GELIEBT!