Von wegen nach Hause gehen…

Nein, wir sind nicht direkt nach Hause gegangen. Denn wer mich kennt weiß, dass ich alles sofort wissen will 😀

Also sind wir zuerst zur Apotheke, in der ich mir einen digitalen Schwangerschaftstest von Clearblue geholt habe. Mit Widerwillen habe ich dann den nächsten Morgen abgewartet (verdammt, am Besten ist nunmal der Morgenurin um zu testen!) und endlich konnte ich erahnen, wie weit ich war 🙂

 

Der erste Arztbesucht…

Nach den ersten Stunden des “sackenlassens” kam die Frage auf: Wann sollten wir um Arzt gehen? Bevor wir lange darüber reden, haben wir einfach direkt angerufen und uns einen Termin für den selben Tag geholt.

Als wir dort ankamen, wurde erstmal der HCG-Wert mittels eines Urinteststreifens gemessen. Die Arzthelferin meinte:”Eeindeutig positiv! Jetzt machen wir einen Termin in 2 Wochen aus.” Öhm, erst in zwei Wochen???

Dazu muss man sagen, dass erstmal errechnet wird, wann der voraussichtliche Entbidnungstermin (ET) wäre, mit Hilfe des Zeitpunktes der letzten Periode. Dann wird ein Termin ausgemacht, der der 6ten SSW entspricht. Dann kam die kurze Auflklärung:

Keinen Alkohol, nicht rauchen, wenig Stress, nicht schwer heben und einige Lebensmittel sind zu meiden: Rohmilchprodukte, Rohmilch, abgepackte Salate, rohen Fisch, geräucherter Fisch oder Wurst, rohe oder nicht ausreichend erhitzte Eier, Innereien, Gewürze wie Zimt, Ingwer, Kardamom und Nelken.

Damit wurden wir dann nach Hause geschickt.

Wie habe ich es Micha gesagt???

Oh man, wie oft habe ich die tollsten Geschichten gelesen… kleine Söckchen in einer Box, ein T-Shirt mit der Aufschrift “Du wirst Papa” oder “Papa 2018”, beschriftete Collagen usw. Man spinnt sich ja die tollsten Sachen zusammen, wie goldig man diese Neuigkeit verpacken kann… nun… ich muss euch leider enttäuschen 😀

Es war am frühen Morgen, als ich den Test gemacht hatte, und Micha hat noch seelenruhig geschlafen. Ich, völlig bedröppelt, laufe zu ihm, stehe neben dem Bett und er wacht auf und sieht mich an. Mein Blick muss wirklich seltsam ausgesehen haben, denn er fragt mich mit zusammengekniffenen Augen: “Alles ok? Was hast du kaputt gemacht?”, ich schwieg, er: “Ist dir was runtergefallen?”, ich zeigte ihm den Test. Er: “Du bist schwanger!”. Ich: “Ich glaube schon.”

Er streckte lächelnd seine Arme nach mir aus und sagt: “Ooooh Kleines, komm her!” und wir umarmten uns eine Ewigkeit.

Wie alles begann…

Hallo, ich bin Angela, komme aus der Nähe von Stuttgart und bin jetzt 32 Jahre alt. Vor vielen Jahren wurde bei mir PCO festgestellt und vor 3 Jahren Hashimoto. Mir wurde prophezeit, dass es ohne künstliche Hilfe wohl schwierig bis unmöglich werden würde Kinder zu bekommen. Mit diesem Wissen habe ich die Pille (die ich seit meinem 14ten Lebensjahr, seit der PCO-Diagnose, eingenommen habe) abgesetzt. Ich hatte einen festen Partner und ging davon aus, dass es sowieso nicht zu einer Schwangerschaft kommen würde. Und wenn, dann wäre das natürlich ein willkommenes Wunder. So lebten wir 3 Jahre lang komplett ohne Verhütung. Irgendwelche Vorteile muss man ja aus dieser Situation ziehen 😀

Nach einigen Gesprächen wie: “Sollen wir uns denn beraten lassen?”, “Was ist, wenn es nie funktioniert?”, “Wollen wir ein Leben ohne Kinder?”, haben wir uns überlegt einen noch gesünderen Lebensstil zu haben. Mein Lebensgefährte und ich haben in dieser Zeit viele Vitamine und Mineralien aufgefüllt, verschiedene Arten von Nüssen gegessen ( vorwiegend Paranüsse, Kürbiskerne) und viel Omega 3, und vieles ausprobiert wie selbst Sprossen ziehen, vegane und vegetarische Ernährung mehr zu integrieren , usw. Ausßerdem wurde bei mir eine Glutenunverträglichkeit festgestellt (durch speziefische Entzündugnswerte im Blut, welche jedoch nur dann 100%ig diagnostiziert werden könnte, wenn ich eine Magenspiegelung mit Biopsie hätte machen lassen). Somit habe ich eine Zeit lang auf Gluten verzichtet, sowie auf chemische Körperpflegemittel. Heißt ich habe anstatt Cremes für den Körper nur noch Kokosöl verwendet, natürliches Deo und für die Gesichtsreinigung Rosenwasser, Jojobaöl und vegane Gesichtscreme.

Wir haben uns in dieser Zeit damit abgefunden, dass wir wohl kinderlos bleiben werden und uns voll und ganz auf uns konzentriert. Viel Sport gemacht, einen zweiten Hund geplant, uns Reiseziele überlegt und uns auf unser Studium und Selbstständigkeit konzentriert.

Druck haben wir uns mit dem Kinderthema nur selten gemacht…

Bis ich eines Tages nur einen Tag überfällig war und spaßeshalber einen Schwangerschaftstest gemacht habe, den ich für alle Fälle zu hause hatte….

Und da war er 🙂

Frühchen Mama

Hallo meine Lieben und herzlich willkommen auf meinem Blog!

Hier möchte ich alles über meine Schwangerschaft und mein Frühchen Finn Nicola berichten. So vieles habe ich in meiner Schwangerschaft im Internet gelesen, was mich verunsichert hat. Schon ab der 28 ssw war klar, dass es nicht einfach werden wird unseren Kleinen noch lange davon abzuhalten die Welt kennenzulernen. Wie alles begann und bis heute abläuft, werde ich hier berichten 🙂

Der Blog ist kostenfrei zu lesen und bietet einen Einblick in den Verlauf, die Ängste und Sorgen, aber auch die schönen Erlebnisse, die so eine Schwangerschaft mit Aussicht auf ein Frühchen bietet.

Alles, was ihr im Blog lesen werdet habe ich real erlebt und möchte ich euch weitergeben um euer Leben zu bereichern 🙂

Lasst ein Kommentar da, wenn euch etwas Bestemmtes noch tiefer interessiert, wie eure Erfahrungen sind oder wie ich euch helfen könnte!

Alles liebe, eure Angela